Yves Holle, Deutschland / August-September 2008


Als ich zum ersten Mal über die Schwelle der Kanzlei Heskia-Hacmun trat, wusste ich sofort was das Besondere an dieser Kanzlei ist. Alle nahmen mich äußerst freundlich, herzlich und hilfsbereit als Mitglied des Teams auf, so dass meine Angst vor den komplexen Aufgaben schwand und in eine angenehme Vorfreude auf die kommenden acht Wochen umgewandelt wurde. In diesen acht Wochen wurden mir wirklich komplizierte juristische Projekte zugewiesen und ich lernte viel über die Arbeit in einer Kanzlei. Als Praktikant bei Heskia-Hacmun wurde ich nie mit meinen juristischen Fragen alleine gelassen und die Partner nahmen sich für jede, noch so kleine Frage, die Zeit sie zu beantworten. Aufgrund der Tatsache, dass sich die Kanzlei sowohl mit deutschem als auch mit israelischem Recht befasst, habe ich eine allgemeine Vorstellung von den Unterschieden bezüglich Arbeitstechnik sowie auch rechtlichen Fähigkeiten in den unterschiedlichen Rechtssystem erlangt.

Heskia-Hacmun hielt es für außerordentlich wichtig, dass ich zuerst selbstständig versuchte die rechtlichen Probleme zu lösen. Natürlich bekam ich trotzdem jederzeit die notwendige Hilfe. Ich habe an einigen spannenden Fällen und Projekten gearbeitet. So umfasste mein Aufgabenbereich zum Beispiel das deutsche Erbrecht oder Deliktsrecht. Weiterhin war ich an einem Fall beteiligt, in dem ein Unternehmen ein Problem mit dem europäischen Wettbewerbsrecht hatte. Ich beriet ebenfalls ein Unternehmen bei markenrechtlichen Fragen. All diese verschiedenen Aufgaben trugen dazu bei, dass mein Praktikum sehr abwechslungsreich und herausfordernd wurde.

Abgesehen davon hatte ich auch die Möglichkeit, an mehreren gesellschaftlichen Veranstaltungen (wie z.B. Kunstprojekten) und auch einem Treffen der deutsch-israelischen Juristenvereinigung teilzunehmen. Diese Treffen erlaubten es mir durch ganz Israel zu reisen. Zum Beispiel reiste ich zu einem Treffen mit dem Präsidenten des israelischen Obersten Gerichtshofs in Jerusalem. Weiterhin gaben sie mir die Möglichkeit, Anwälte und andere interessante Personen in ganz Israel kennenzulernen.

Neben der täglichen Arbeit im Büro habe ich einige Reisen an verschiedene Orte in Israel unternommen und werde die faszinierende Landschaft und das erstaunliche Nachtleben von Tel Aviv mit seinen Tausenden von Bar, Clubs und Restaurants nie vergessen.

Abschließend möchte ich allen bei Heskia-Hacmun für die Gelegenheit, in Israel zu arbeiten und eine großartige Zeit in Tel Aviv zu verbringen, danken. Ich kann Heskia-Hacmun jedem empfehlen, der ein Praktikum bei einer der spannendsten Kanzleien Israels machen möchte.