Philipp Mueller, Deutschland / Juli 2014 – September 2014


Die letzte Station meines Referendariats habe ich vom 1. Juli bis zum 30. September 2014 bei der Kanzlei Heskia-Hacmun in Tel Aviv verbracht.

Es war eine großartige Zeit und ich habe es jeden Tag sehr genossen im Büro mit den freundlichen Menschen zu arbeiten. Auch in der Stadt Tel Aviv und an sämtlichen anderen Orten dieses faszinierenden Landes hatte ich viel Spaß.

Zu meinen Aufgaben gehörten die Erstellung von Rechtsgutachten, Übersetzungen (Englisch  Deutsch) und die juristische Recherche zum deutschen und internationalen Recht. Weiterhin umfasste mein Tätigkeitsbereich auch die Korrespondenz sowie der Entwurf und die Einreichung von Anträgen bei mehreren deutschen Behörden und anderen Stellen.

Ich hatte außerdem die Gelegenheit, an einigen Gerichtsverhandlungen vor verschiedenen israelischen Gerichten teilzunehmen. Dies war eine sehr interessante Erfahrung.

Ich hatte auch die Chance, das Land Israel zu bereisen und viele schöne und interessante Orte zu sehen. Außerdem verschafften mir die wirklich freundlichen Menschen, welche ich bei der Arbeit oder anderswo getroffen hatte, interessant Einblicke in das jüdische Leben. Sie luden mich zu kulturellen Veranstaltungen ein und so nahm ich an mehreren Schabbat essen, einer jüdischen Hochzeit sowie einem jüdisches Neujahrsessen teil.

Tel Aviv selbst gehört zu einer der schönsten Orte, die ich je besucht habe. Hier wird es niemals langweilig und ich habe hier viele tolle Menschen aus der ganzen Welt getroffen.

Insgesamt hatte ich eine tolle Zeit während dieser drei Monate. Dies ist nicht zuletzt der aufgeschlossenen und sehr familiären Atmosphäre im gesamten HH-Team zu verdanken, welche mir die ganze Zeit in Israel unvergesslich gemacht hat.

Selbst während des mehrwöchigen Gaza-Konflikts fühlte ich mich jederzeit sehr gut aufgehoben und sicher.

Ich kann dieses Praktikum jedem empfehlen, der von der Arbeit in einer internationalen Kanzlei profitieren möchte, welche ein wunderbares Arbeitsklima bietet und in einer Stadt ansässig ist, in die man sich verlieben kann.