Simon Biederbeck, Deutschland / Februar-März 2008


Simon Biederbeck

Universität Osnabrück

Sprachen: Englisch, Französisch, Deutsch

Als ich Deutschland an einem kalten und grauen Februartag in Richtung Israel für eine vierwöchiges Praktikum bei Heskia-Hacmun verließ, wusste ich nicht was mich dort erwarten wird. Als ich Stunden später im sonnigen Tel-Aviv ankam, war ich überrascht wie freundlich mich die Leute dort empfingen und mir halfen, meine Unterkunft zu finden.

Am Tag darauf war ich zum ersten Mal im Heskia-Hacmun Büro.

Vom ersten Moment an war jeder sehr freundlich zu mir und ich fühlte mich sofort willkommen. Man nahm sich sehr viel Zeit für mich und beantwortete alle meine Fragen, egal ob diese juristisch Dinge betrafen, das Leben an sich in Israel, das Essen, die Kultur oder nur das Wetter. Ich wurde zu einem Barbecue am Meer eingeladen, das für einen der Referendare der Heskia-Hacmun verließ, veranstaltet wurde.

Von diesem Moment an wusste ich, dass die Personen, die für Heskia-Hacmun arbeiten, mehr als nur Kollegen sind.

Die Arbeit als Referendar bei Heskia-Hacmun ist sehr breit gefächert. Ich durfte bei aktuell anstehenden juristischen Fragen mitarbeiten und wurde nicht für organisatorische Dinge, wie kopieren oder Kaffee machen, eingesetzt. Da die Kanzlei sich sowohl mit dem deutschen, als auch dem israelischen Recht auseinandersetzt, lernte ich die Unterschiede zwischen den beiden Rechtssystemen kennen. Zum Beispiel hatte ich die Möglichkeit an einem Gerichtstermin am nationalen Arbeitsgericht in Jerusalem teilzunehmen und durfte an einem Fall einer Firma im Bereich des europäischen Wettbewerbsrecht mitwirken.

Heskia-Hacmun‘s Motto ist es Kundenziele zu verwirklichen. Ich stellte fest, dass juristische Beratung nicht nur bedeutet für den Kunden herauszufinden, ob etwas umsetzbar ist oder nicht, sondern auch nach alternativen Möglichkeiten zu suchen, die Ziele umzusetzen; insbesondere im Bereich von komplizierten Wirtschaftsrechtsfragen.

Heskia-Hacmun gab mir die Möglichkeit meine eigenen Lösungen vor allem im Bereich des deutschen Zivilrechts zu entwickeln. Zugleich durfte ich Dokumente übersetzen. Ein weiterer Teil meiner Arbeit war es, ein Radio Interview für einen Partner der Firma für einen israelischen Radiosender vorzubereiten. Für mich als Student war es eine tolle Erfahrung und ich bin sehr dankbar dafür, die Arbeit eines Anwalts dort kennengelernt zu haben.

Neben der täglichen Arbeit im Büro, unternahm ich zahlreiche Ausflüge zu verschiedenen Orten in Israel. Ich bin immer noch begeistert über die beeindruckende Landschaft und die historischen Orte und Kulturen. Die Orte sind so wunderschön und einzigartig, dass es nicht möglich ist, diese in Wörtern zu beschreiben. Ich werde diese Eindrücke jedenfalls niemals vergessen.

Jeder in der Kanzlei war sehr hilfsbereit und half mir Ausflüge zu planen. Dies machte es für mich weitaus einfacher mich zurechtzufinden. Tel-Aviv an sich ist sehr liberal und eine internationale Stadt mit einem warmen Klima, vielen Kaffee‘s und einem tollen Strand. Dort genoss ich oft meine Freizeit.

Schließlich möchte ich mich bei jedem Mitarbeiter von Heskia-Hacmun für die tolle Zeit dort bedanken. Ich kann jedem nur empfehlen bei Heskia-Hacmun und in einem der tollsten Länder der Welt ein Praktikum zu machen und dort mitzuarbeiten.